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Instrumente der Planung

Die Instrumente Leitbild und Legislaturplanung  legen mittel- bis lang­fristig die wichtigsten Entwicklungsschwerpunkte fest. Darauf richtet sich das kommunale Leistungsangebot aus. Dieses ist im Voranschlag (VA) und im Integrierten Aufgaben- und Finanzplan (IFAP) definiert. Mit diesen Planungsinstrumenten werden vorausblickend die Ziele und Mittel für die Stadtentwicklung (Leitbild und Legislaturplanung) und die regulären Aufgaben der Verwaltung im Rahmen der Produktgruppen und Produkte festgelegt. Die Graphik zeigt eine Übersicht übe die Instrumente der politischen Planung. Die Leistungsvereinbarung ist demgegenüber ein Instrument der betrieblichen Steuerung und bildet die Vorgaben der politischen Instrumente auf der Ebene der Verwaltung ab.

Eine tabellarische Zusammenstellung aller Instrumente finden Sie im Dokument Steuerungsmodell. Aus dem Steuerungsmodell ist zudem ersichtlich, ob die jeweiligen Beschlusskompetenzen beim Stadtrat, Gemeinderat oder bei den Direktionen liegen. Im Folgenden sind die einzelnen Instrumente beschrieben, geordnet nach den planenden Instrumenten zur Stadtentwicklung und zum kommunalen Leistungsangebot und nach den retrospektiven Instrumenten der Berichterstattung. Weitere Informationen finden Sie in dieser Folienpräsentation.

Instrumente der Stadtentwicklung

Leitbild

Im Leitbild der Stadt hält der Gemeinderat langfristig die wichtigsten Entwicklungsschritte fest und formuliert themenspezifische Leitsätze. Er zieht Bedarf und Angebot in Betracht und setzt Entwicklungsschwerpunkte.

Zeithorizont: 8 bis 10 Jahre

Legislaturplanung

In der Legislaturplanung verfasst der Gemeinderat mittelfristig bestimmte Legislaturziele und setzt politische Schwerpunkte. Zudem bestimmt er Massnahmen zur Erreichung dieser Ziele.

Zeithorizont: 4 Jahre mit jährlicher Aktualisierung

Die aktuelle Legeislaturplanung finden Sie hier

Instrumente zur kommunalen Leistungserbringung

Voranschlag/ Integrierter Aufgaben- und Finanzplan

Im Voranschlag und im Integrierten Finanz- und Aufgabenplan (VA/IFAP) ist das kommunale Leistungsangebot auf der Ebene der Produktgruppen definiert. Das Instrument bietet einerseits einen Überblick über das Finanzkleid der Stadt, andererseits über die einzelnen Produktgruppen und deren Wirkungen, Leistungen und Kosten/Erlöse.

Den aktuellen VA/IFAP (Budget) finden Sie hier.

Der VA/IFAP besteht aus drei Hauptteilen:

  • Die Einleitung gibt Aufschluss über die momentane Lage der Stadt.
  • Im Abschnitt Finanzkleid/ Kennzahlen ist die laufende Rechnung (Aufwand, Ertrag, Saldo) dargestellt. Zudem werden Informationen geliefert zu den Saldi von Investitionsrechung und Bilanz, zur Verschuldung, zu Steuern und sonstigen Finanzkennzahlen (z.B. Selbstfinanzierungsgrad und -anteil).
  • Der Teil Produktgruppen listet die beschlussrelevanten Saldi der Produktgruppen auf, also Kosten und Erlöse der Produktgruppen, Beiträge von Bund/ Kanton und Vollkosten. Zudem werden die jeweiligen Wirkungs- und Leistungsziele und die dazugehörigen Indikatoren und Sollwerte aufgeführt und mit dem Leitbild sowie der Legislaturplanung in Verbindung gebracht.

Zeithorizont: 4 Jahre mit jährlicher, rollender Aktualisierung

Jahr 1: Voranschlag

Jahre 2-4: Integrierter Finanz- und Aufgabenplan

Leistungsvereinbarung

Die Vorgaben des Voranschlages bilden die Basis der Leistungsvereinbarungen, die mit der Verwaltung oder Dritten für die Aufgabenerfüllung jährlich vereinbart werden. Die Leistungsvereinbarungen sind damit wesentliche Instrumente der internen Steuerung zwischen dem Gemeinderat und den Direktionen bzw. zwischen der Gemeinde und externen Leistungserbringenden.

Instrumente der Berichterstattung (Controlling)

Die wirkungsorientierte Steuerung(WOV) erfordert eine kontinuierliche Steuerung von Produktgruppen (PG) und Produkten (P). Um eine zielorientierte Steuerung von PG und P während des ganzen Jahres sicherzustellen, muss die Zielerreichung laufend überprüft werden. Dadurch können Abweichungen von erwarteten Ergebnissen frühzeitig erkannt und beurteilt werden. Sofern nötig, können rechtzeitig geeignete Massnahmen zur Verbesserung der Situation ergriffen werden. Gemäss dem NPM Reglement(Art. 15) sind die ausführenden Organisationseinheiten verpflichtet, ein laufendes Controlling bezüglich der Zielerreichung und der Aufgabenerfüllung zu führen. Konzeptionelle Informationen zum Controlling mit Bezug zur Indikatorenbewirtschaftung finden Sie in dieser Folienpräsentation.

In der Zusammenarbeit von Gemeinderat, Stadtrat und Direktionen braucht es ein stufengerechtes Berichtswesen. Die jeweils ausführende Ebene liefert der übergeordnete Ebene die führungsrelevanten Informationen.

Zu Handen des Stadtrates muss jährlich Bericht abgelegt werden zu Voranschlag/ Finanz- und Aufgabenplan und zu den Ergebnissen der Stadtentwicklungsinstrumente. Dies erfolgt über den Geschäftsbericht und den Standbericht.

Das Reporting der ausführenden Organisationseinheiten gegenüber dem Gemeinderat ist Sache der internen Steuerung zwischen dem Gemeinderat und den Direktionen. Es wird in den jeweiligen Leistungsvereinbarungen bzw. Direktionsvereinbarungen geregelt.

Geschäftsbericht

Im Geschäftsbericht legt der Gemeinderat jährlich Rechenschaft über die Erreichung der Ziele gemäss Voranschlag und Finanz- und Aufgabenplan ab. Zusätzlich kommentiert er darin, inwiefern die in Legislaturplan und Leitbild formulierten Ziele erreicht wurden.

Den aktuellen Geschäftsbericht finden Sie hier.

Zeithorizont: 1 Jahr

Standbericht

Im Standbericht kommentiert der Gemeinderat regelmässig die Zielerreichung und den Aktualisierungsbedarf der mehrjährigen Instrumente der Stadtentwicklung (Leitbild und Legislaturplanung). Die relevanten Ergebnisse oder Veränderungen fliessen in den Geschäftsbericht mit ein.

Zeithorizont: 1 Jahr

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