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Für die Arbeit der öffentlichen Verwaltungen ist die Steuerung auf zwei Ebenen von Bedeutung: die politische und die betriebliche Ebene. Volk und Parlament gestalten die Politik durch Zielvorgaben und Wirkungsbeurteilungen (politischer Kreislauf). Aufgabe der Verwaltung ist es, die politischen Zielvorgaben umzusetzen, darüber Bericht zu erstatten und der Politik Hinweise über wünschbare Veränderungen zu liefern (betrieblicher oder Management Kreislauf). Der Exekutive (Gemeinderat) kommt einerseits eine Art "Übersetzerrolle" zwischen Politik und Verwaltung zu. Andererseits hat sie durch ihre Nähe zur Verwaltung einen Informationsvorsprung und wirkt entsprechend stark an der Politikgestaltung mit. Die Exekutive ist das Gemeindeleitungsorgan und damit für Entwicklung und Strategie zuständig. Sie wird darin von der Verwaltung unterstützt.

Für Gemeinderat und Stadtrat gilt das Prinzip der Gleichrangigkeit, wie es auch auf Kantonseben für den Grossen Rat und den Regierungsrat gilt (Art. 26 Staatsverfassung). Die Verwaltung dient somit zwei gleichwertigen Behörden. Der Gemeinderat ist aber oberste leitende und vollziehende Behörde (Art. 44f Gemeindeordnung). Ihm kommt in vielen Bereichen die eindeutige Führungsrolle zu. Er ist oberste Planungsbehörde, oberste Personalchefin, oberste Vollzugsbehörde, oberste Fachbehörde, oberste verwaltungsinterne Justizbehörde und oberste Polizeibehörde.


Jedes Gemeinderatsmitglied übernimmt durch die Zuteilung eines Ressorts Führungsverantwortung gegenüber den Verwaltungsdirektionen. Die Ressorts und dazugehörigen Verwaltungsbereiche entnehmen Sie bitte dem Organigramm oder Sie finden Sie unter http://www.burgdorf.ch/395.html

Die detaillierten Aufgaben und Kompetenzen der operativen und strategischen Organe sind im Funktionendiagramm geregelt.


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