Zum Ende der Metadaten springen
Zum Anfang der Metadaten

Was ist die Legislaturplanung?

Im Rahmen der Legislaturplanung wird das politische Programm für die kommende Legislatur erarbeitet. Die Legislaturplanung veranschaulicht die Schwerpunkte in den politischen Vorhaben, die der Gemeinderat in der bevorstehenden Amtsdauer umsetzen möchte. Sie soll zudem das Parlament und die Bevölkerung über die beabsichtigte politische Stossrichtung des Gemeinderats informieren.

Ebenso wie der Voranschlag (VA) und integrierte Finanz- und Aufgabenplan (IFAP) weist auch der Legislaturplan eine vierjährige Planungsperiode auf und beinhaltet strategische Ziele. Die Legislaturplanung verfolgt von der Idee her jedoch andere Absichten:



Gesamtsicht

Im Legislaturplan entwickelt der Gemeinderat eine Gesamtsicht der künftigen Entwicklungen. Er ist deshalb der gemeinsame Nenner der Entwicklungsabsichten und veranschaulicht so die Sicht des Führungsorgans Gemeinderat.

Festlegung von politischen Entwicklungsschwerpunkten 

Die Legislaturplanung ermöglicht eine Prioritätensetzung aus einer rein politischen Optik und legt damit punktuelle Entwicklungsabsichten fest (Delta-Sicht). Sie ist das Hilfsmittel, welches die Inhalte des VA/IFAP in regelmässigen Abständen auf neue politische Schwerpunkte ausrichtet.

Vierjahresoptik...

In der Legislaturplanung kann sich der Gemeinderat für seine Amtsdauer Schwerpunktziele setzen und am Ende der
Wahlperiode in einer Gesamtsicht darüber Rechenschaft ablegen.

...mit jährlicher Aktualisierung

Zudem legt der Gemeinderat jährlich im Geschäftsbericht darüber Rechenschaft ab, wie weit die Ziele erreicht werden können. Wo sich eine Anpassung der Planung aufdrängt, ergänzt er diese mit sogenannten Updates. Beide Massnahmen, Reporting und Updates, tragen entscheidend dazu bei, dass die Legislaturplanung als Führungsinstrument bis zum Ende der Legislatur aktuell bleibt.

Freier Inhalt

Der Inhalt der Legislaturplanung ist nicht fest an die Aufgabenstruktur der Produktgruppen gebunden. Es können sowohl Ziele zu ganzen Aufgabenfeldern oder auch nur zu Teilaufgaben formuliert werden. Auch übergreifende Themen können Gegenstand von Zielsetzungen in der Legislaturplanung werden.

Verständlichkeit für die Bevölkerung

Punktuelle Entwicklungsschwerpunkte können besser kommuniziert und von der Bevölkerung verstanden werden als die Inhalte des umfassenden IFAP.


Im Jahr 2005 präsentierte der Gemeinderat erstmals eine Legislaturplanung anstelle blosser „Legislaturziele". Mittlerweile konnte der Gemeinderat die zweite Legislaturplanung vorlegen.

Für die Legislatur 2009 bis 2012 „Die Stadt im Emmental" formuliert der Gemeinderat drei Leitgedanken:

  1. Die Stadt Burgdorf setzt sich für eine nachhaltige Entwicklung ein,
  2. sie stärkt ihre Position als attraktiver Wohn- und Wirtschaftsstandort,
  3. ihre Organisation ist kompetent, kundenorientiert und bürgernah.

Die Leitgedanken bezeichnen die grundsätzliche Ausrichtung der Veränderungsabsichten des Gemeinderats in der laufenden Legislatur. Zu jedem Leitgedanken legt der Gemeinderat seine politischen Schwerpunkte und die entsprechenden Massnahmen fest. Im Weiteren definiert er den Bedarf an Ressourcen und die Auswirkungen auf die Produktgruppen und Produkte der Stadt.

Die Leitgedanken und die dazugehörigen Informationen stehen in den Dokumenten Legislaturplanung 2009-2012 und Legislaturplanung 2005-2008.

Anhänge

Dokument

Beschreibung

Hyperlink

LP_2005-2008_Update_2007.pdf

Legislaturplanung 2005 - 2008

Legislaturplanung 2005 - 2008\

LP_2009-2012_def_22-06-09.pdf

Legislaturplanung 2009 - 2012

Legislaturplanung 2009 - 2012

Vorgehenskonzept Legislaturziele

Vorgehenskonzept Legislaturziele 2005-2008

Konzept Legislaturziele

  • Keine Stichwörter